Tanzen hilft bei Parkinson
Tanzen
ist nicht nur eine schöne Freizeitbeschäftigung für ambitionierte
Laien, sondern hat nennenswerte therapeutische Effekte für die
Bewegungstherapie. Wie jetzt im Journal for Neurologic Physical Therapy veröffentlicht
wurde, kann es sogar Parkinsonpatienten zu einem besseren Gleichgewicht
und einer besseren Beweglichkeit verhelfen.
Forscher
der Universität Washington ließen in einer klinischen Studie 19
Parkinsonpatienten entweder 20 Tanzstunden oder 20 Trainingseinheiten
Physiotherapie durchführen. Nach diesem Übungszeitraum wurden beide
Gruppen gründlich untersucht. Sowohl für Physiotherapie wie auch für
das Tanzen konnte ein Therapieeffekt auf die Beweglichkeit nachgewiesen
werden.
Zusätzlich verbesserten sich die
Tänzer jedoch in ihren Gleichgewichtsreaktionen. Damit - schlussfolgern
die Forscher - sei Tanzen als Gruppentherapie für Parkinsonpatienten
sehr hilftreich. Die verschiedenen Bewegungsmuster wie sprechen
wichtige Alltagsfunktionen wie dynamisches Gleichgewichten, Drehen,
Laufen in verschiedenen Tempi, Rückwärtslaufen an.
Hackney
M et al. (2007): Effects of Tango on Functional Mobility in Parkinson's
Disease: A Preliminary Study. . Journal of Neurologic Physical Therapy
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